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In Köln müssen 10.000 Menschen wegen einer Weltkriegsbombe ihre Wohnungen verlassen

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Die Bombe wiegt 20 Zentner. Wann sie entschärft oder gesprengt werden kann, ist noch unklar.

Wieder einmal müssen Menschen in einer deutschen Großstadt ihre Wohnung verlassen, weil eine Weltkriegsbombe gefunden wurde. In…

Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe läuft in Köln-Poll eine größere Evakuierungsaktion, bei der ungefähr 10.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen. Am Mittag war die 20 Zentner schwere Bombe entdeckt worden. Wann sie entschärft werden kann oder gar gesprengt wird, war offen. Ein Sprecher der Stadt Köln wollte dazu am späten Mittwochabend keine Prognose abgeben. Derzeit werde in einem zweiten Klingeldurchgang geprüft, ob alle Menschen ihre Häuser verlassen hätten. 30 Krankentransporte stünden noch aus.

Die Evakuierungen gestalteten sich zäh, teilte die Stadt mehrere Stunden nach Beginn der Sicherheitsmaßnahmen mit. Viele kranke und alte Menschen müssten aus Häusern und Wohnungen transportiert werden. Betroffen seien auch Alteneinrichtungen und Flüchtlingsunterkünfte, hieß es. Etwa 250 Menschen waren am frühen Abend in einer Kaserne untergebracht. (dpa)

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